Ryan Patrick Killackey (USA)
Yasuni Man
Sprache
Englisch
Dauer
92 min
Regisseur
Ryan Patrick Killackey (USA)
Kategorie
Menschen & Kulturen
Auszeichnungen

Kamera Alpin in Gold 2017

Der Film spricht eine deutliche Sprache und lebt vom Interesse, der Empathie und dem persönlichen Engagement des Filmemachers. Er beschreibt den Überlebenskampf des Stammes der Waorani und schafft es trotz der vielfach gezeigten Brutalität nie ins voyeuristische abzugleiten, sondern die Realität klar abzubilden. Der Film kann als der „reale Avatar“ bezeichnet werden, da er die Tragödie, welche durch das moderne wirtschaftliche Streben nach Gewinn ausgelöst wird, ungeschminkt wiedergibt. Das Dilemma in dem sich jener Teil der Menschheit befindet, der nicht schritthalten kann oder will, darf keiner Zuschauerin und keinem Zuschauer verborgen bleiben.

Ein Film über einen brennenden Konflikt im ecuadorianischen Amazonas. Einst von den europäischen Missionaren belagert, kämpft das Volk der Waorani gegen Industrieinteressen und gegen die eigene Regierung um das nackte Überleben. Filmemacher Ryan Patrick Killackey hat seinen eingeborenen Freund Otobo in den Regenwald mit der größten Artenvielfalt auf unserem Planeten begleitet und dokumentiert wie Ölkonzerne die noch intakte Natur zerstören und Menschenrechte mit Füßen treten. Achtung: der Film enthält brutale und ehrliche Jagd-Szenen, die Jugendlichen unter 16 Jahren nicht zu empfehlen sind.

Trailer