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Jury

Geertjan Lassche

Niederlande

Der Journalist und Filmemacher Geertjan Lassche hat sich auf Dokumentationen im Direct Cinema-Stil spezialisiert. Ein direkter Zugang in dem die handelnden Personen hautnah porträtiert werden. Beispielsweise begleitete er die Rekruten des holländischen Marine Korps für 9 Monate während ihrer harten Ausbildung. Für die Dokumentation „The Chosen Ones“ ist er dem Profi-Radsportler Thomas Dekker für eineinhalb Jahre auf Schritt und Tritt gefolgt und hat dessen Dilemma in einem Doping-Skandal festgehalten. Seine letzten beiden Projekte tauchten in die Welt des Eisschnelllauf und den Mikrokosmos des Erasmus Spittals in Rotterdam ein, in dem er die Internisten der Intensivstation verfolgte.

Stephan Mussil

Österreich

Stephan Mussil versteht die Kamera nicht nur als technisches, sondern vielmehr als psychologisches Instrument. Demzufolge sind für ihn der Dialog zwischen den Protagonisten und der Kamera, Prozesse und Choreographisches in einer Einstellung ebenso wichtig wie das Handwerkliche, wie beispielsweise Licht, Perspektive, Brennweiten und Bildausschnitt.

Der österreichische Kameramann und Fotograf sieht seine Arbeit darin „eine vorgegebene Realität mit einem hohen künstlerischen und technischen Anspruch abzubilden und auf diese Weise das Publikum zu interessieren, Verborgenes zu entdecken und Faszination auszulösen.“ So produzierte er zahlreiche Dokumentar-, Werbe- und Spielfilme und wurde mit bedeutenden Auszeichnungen, darunter Romy oder Golden Camera LA, geehrt.

Lisi Steurer

Österreich

Es ist die Sehnsucht nach intensiven Momenten, die die österreichische Bergund Skiführerin Lisi Steurer von jeher fasziniert hat. Das Abenteuer im Kopf. Die Menschen, mit denen sie diese Momente teilen kann.

Beim Bergsteigen ist sie vorerst fündig geworden. Die alpinen Referenzen der Allrounderin in Fels und Eis reichen von der Erstbegehung der Routen „Azazar“ (Taghia, Marokko) und „Power of Silence“ (Middle Huey Spire, Kanada) über die Erstbesteigung des 6000ers Sarpo Laggo Peak über den 2. Platz bei den Eiskletterweltmeisterschaften 2001 in der Schweiz.

Seit 2011 ist sie verantwortlich für die Piolet d’Or-Kommunikation im deutschsprachigen Alpenraum und als Lektorin für den Studiengang Sport,- Kultur,- Veranstaltungsmanagement an der FH-Kufstein tätig.

Silvo Karo

Slowenien

Im Alter von 17 Jahren begann der Slowene Silvo Karo zunächst im klassischen Stil zu klettern. Später interessierte es ihn eher „große Ziele mit kleinen Expeditionsteams zu erreichen“, das heißt schnelle Aufstiege im Alpinstil. Er nahm an 26 Expeditionen teil und erreichte über 2000 Gipfel, wie etwa den 6454m hohen Bhagirathi III im Garhwal Himalaya mit seiner imposanten Westwand, den Trango Tower im Karakorum oder einige der berühmt-berüchtigten Klettertürme
Patagoniens.

1987 gelang es ihm und seinem Kletterpartner Janez Jegli? trotz widrigster Bedingungen, die Durchsteigung der Südwand des patagonischen Cerro Torre mit einer 16mm-Kamera zu filmen. Der Profi-Bergsteiger arbeitet als Kameramann und Fotograf, hält Vorträge und ist Direktor des slowenischen Bergfilmfestivals
Domžale in der Nähe von Ljubljana.

Hans-Urs Bachmann

Schweiz

Der 1973 geborene Schweizer Hans-Urs Bachmann studierte Film an der Centro d’Estudis Cinematografics de Catalunya (CECC) und an der Bande à Part – Escuela de Cine, beide in Barcelona. Seit 2010 ist er in seiner eigenen Firma VAMOS! Film GmbH als Produzent, Regisseur und Kameramann tätig. Neben einigen Werbe- und Imagefilmen realisierte Hans-Urs Bachmann als Regisseur und Kameramann den Film „1st Afghan Ski Challenge“ über eine einzigartige Initiative zweier Schweizer Journalisten: Das erste Schirennen in Afghanistan, bei dem nach einigen Hürden 12 topmotivierte junge Männer am Start standen, die in nur zwei Wochen zuvor Skifahren lernten. Der Film lief mit großer Publikumsresonanz am 23. Internationale Berg & Abenteuer Filmfestival Graz 2011 und gewann 2012 am Banff Mountain Film Festival den „Best Film on Mountain Sport“-Preis. Hans-Urs Bachmanns aktuelles Filmprojekt „A Clean Future“ führte ihn in diesem Jahr im Auftrag des Schweizer Außenministeriums nach Slowenien, wo drei Projekte zur Förderung von erneuerbarer Energie mit Schweizer Unterstützung realisiert wurden.